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Willst du ein Recycle-Hero werden?

Dann werde Teil einer Jeans-Recycle-Bewegung!

Die KölnerInnen sind echte Helden:
In nur zehn Wochen haben sie 1,2 Tonnen Jeans gesammelt!

Was im Februar begann hat sich zu einer wahren Erfolgsstory entpuppt: Wir von kiss the inuit hatten gemeinsam mit Blue LOOP Originals im Februar dazu aufgerufen, kaputte und ausrangierte Jeans im IGLU am Sudermanplatz abzugeben. 10.000 Jeans wollten wir in zwei Monaten sammeln – über 2.000 sind es dann geworden. Ohne die Coronakrise hätten wir sicher noch mehr geschafft, aber mit dem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden. Die Leute sind einfach nur happy, wenn sie ihre kaputten Lieblingsjeans nicht wegschmeißen müssen, sondern für eine gute Sache abgeben. Die Menschen kamen von überall – sogar aus Düsseldorf, Krefeld, Bonn und Leverkusen. Manche haben uns auch ihre Denims per Post geschickt. Dafür ein großes DANKE!

Ziel der Sammelaktion war und ist es, auf das Thema Ressourcenver-(sch)wendung und Textilmüll aufmerksam zu machen. Denn mittlerweile ist es leider so, dass neue Kleidung immer minderwertiger wird: Die Fast-Fashion-Industrie der billigen Modediscounter produziert sogar regelrecht Müll – die Qualität der Kleidung ist so schlecht, dass sie weder an Bedürftige weitergegeben werden kann, noch recycelbar ist. Die Altkleider können nur noch verbrannt werden. Diese Entwicklung ist sehr problematisch, wie in diesem Artikel „Textilrecycler kämpfen mit Auswirkungen des Fast-Fashion Debakels“ nachzulesen ist: Pressemitteilung Textilrecycling, bvse >>

Voraussetzungen für Jeansrecycling

Jeder kann ganz leicht etwas für den Umweltschutz tun, indem er beim Kleiderkauf auf gute Qualität achtet (am besten bio und fair oder direkt secondhand) und abgetragene oder kaputte Denims zum Recyclen abgibt. Wir sammeln in den Shops Köln und Bonn weiter – Röcke, Jacken, Hosen jeglicher Art, wenn sie mindestes zu 95 Prozent aus Baumwolle bestehen. Sie sollten getragen und dürfen auch kaputt sein! Die Farben sind egal. Es gibt jeansartige Hosen, die aber überwiegend aus Kunststoff sind, deshalb schaut immer nochmal nach, aus welchem Stoff das Kleidungsstück überhaupt besteht.

Kleiderherstellung neu denken

Gebrauchte Jeans eignen sich noch sehr gut für Textilrcecycling, da sie einen hohen Anteil an reinen Baumwollfasern haben. Das niederländische Modelabel Blue LOOP Originals, der Kooperationspartner von kiss the inuit, hat sich auf die Produktion von Kleidung aus recycelten Naturmaterialien spezialisiert, darunter vor allem Jeans (aber auch Wolle), und möchte den Anteil an recycelten Naturfasern in der Kleidung stetig erhöhen. Je nach Produkt liegt er bereits zwischen 10 und 90 Prozent.

Bis zu 7.000 Liter Wasser benötigt eine neue Jeans, rund 35 kg CO2 werden zudem ausgestoßen – das ist die traurige Öko-Denimbilanz. Kleidungsstücke aus recycelten Fasern benötigen hingegen weniger als ein Drittel Wasser und sind damit wesentlich klimafreundlicher.
(>> Umweltbilanz zur Bluejeans auf umweltdialog.de >>)

Entscheidend für die Produktion, die in Portugal in ausgewählten OEKO-TEX STeP-Betrieben erfolgt, ist zudem die Haltbarkeit der Materialien, so dass ein Kleidungsstück möglichst lange getragen werden kann. Die Kollektion von Blue LOOP Originals umfasst überwiegend schlichte Basics wie T-Shirts, Pullis und Kleider.

Limitierte Köln-Kollektion

Aus den 2.000 gesammelten Jeans entsteht nun der erste recycelte „Cologne-Sweater“. Es wird ihn in drei Farben geben – für Frauen und Männer – und 59,90 € kosten. Er wird voraussichtlich ab August in ausgewählten Shops erhältlich sein. Wie er aussehen wird, ist noch ein Geheimnis ;-)

In diesem TV-Beitrag erfährst du noch mehr über uns und die Idee:
VIDEO „PULLIS AUS JEANSHOSEN“ >> RTL WEST vom 11. März 2020

Jeder kann einen Beitrag leisten, die Umwelt zu schonen und Kleiderherstellung neu zu denken: Sammelt gemeinsam alte Jeans – nutzt den wertvollen Rohstoff Denim!

Sprecht euren Eco-Shop in der Nähe an, ob sie mitmachen wollen.

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